Benni Bilgeri

Musician, Composer, Producer

Mansira – Stories To Tell

MANSIRA – „STORIES TO TELL“

BENNI BILGERI präsentiert sich in seinem Soloprojekt MANSIRA als ein Musiker, der sich auf wirklich feine Art den stimmungsvollen Klängen verschrieben hat. Was er auf seinem Album „Stories To Tell“ (Eigenvertrieb) zu Gehör bringt, sind Stücke, die vor allem wegen ihrer zarten Note ihren Weg in die Gehörgänge finden. 

Ein Album, das auf eine ungemein zurückhaltende Art wirkt, mit seinem warmen Klang die Seele sanft umschmeichelt und einen die Mühen des Alltags für eine kurze Zeit vergessen lässt. Benni Bilgeri nimmt seine Hörerschaft auf eine Reise in eine andere Dimension mit, er erzählt Geschichten, die in hohem Maße berühren und die Fantasie auf vielfältige Weise anregen. Der aus Vorarlberg stammende Gitarrist und Komponist, der in seiner Karriere bereits mit zahlreichen österreichischen und internationalen Größen zusammengearbeitet hat, bedarf keiner Worte, um seine Botschaft anzubringen. Es sind die gefühlvoll gesponnenen und leicht jazzig angehauchten Melodien und Harmonien, die er in seinen insgesamt zehn Nummern für sich sprechen lässt und die durch seine bewusste Zurückhaltung zu packenden Erlebnissen anwachsen.

BILDERMALENDE AKUSTISCHE GITARRENKLÄNGE

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Benni Bilgeri verwandelt die akustischen Klänge seines Instrumentes in ungemein verdichtete Erlebnisse, er macht aus dem vermeintlich wenigen ein Viel besonderer Intensität und schafft eine bildhafte Sprache, die einen richtiggehend einfängt. Seine Musik spricht die Einladung aus, sich einfach einmal nur treiben zu lassen, sich dem Träumen hinzugeben und schwerelos durch luftige Höhen zu schweifen. Das Spannende an der ganzen Sache ist, dass sie zu einer sehr abwechslungsreichen anwächst, an einer Stelle ein bluesiger Ton angeschlagen wird, während es an einer anderen in eine melancholische oder geheimnisvolle Richtung geht. Wiederholungen lässt Benni Bilgeri nicht aufkommen.

Seinen krönenden Abschluss lässt Benni Bilgeri „Stories To Tell“ in zwei sehr gelungenen Coverversionen („I Concentrate on You“ von Cole Porter und „Don‘t Wait Too Long“ von Madeleine Peyroux) finden, die – von Sängerin Ina Wolf eingesungen – dem sonst rein instrumentalen Album ein wunderbar gediegenes Finale bescheren.

Michael Ternai